Hochburg der Linksextremisten
Δημοσίευσις: 05/06/2009 18:12 | Συντάκτης: Παναγιώτης Δούμας | Κατηγορία: Ξένες δημοσιεύσεις
Griechenland: Athen entwickelt sich zu einem multikulturellen Pulverfaß / Beliebtes Ziel für illegale Einwanderer / Regierung bleibt untätig
Viele hatten im Dezember gewarnt, daß die Gewaltausbrüche auf den Straßen der Hauptstadt nur ein Vorgeschmack des Aufruhrs seien. Der käme dann nicht von den vom sozialen Abstieg bedrohten Schülern und Studenten der Mittelklasse, sondern von den Tausenden von illegalen Einwanderern, die sich ohne Aufenthaltsgenehmigung und Arbeit im Stadtzentrum Athens aufhalten. Es war also kein Zufall, daß schon damals die Hälfte festgenommenen Radaubrüder Ausländer waren.
Für die Unruhen vom Mai war der Anlaß auch kein Todesopfer aus der linken Szene. Während einer Kontrolle riß ein Polizeibeamter ein kleines mit Isolierband umklebtes Päckchen auf, das in der Tasche eines Arabers gefunden wurde. Dabei handelte es sich ausnahmsweise nicht um Drogen, sondern um Zettel mit moslemischen Gebetssprüchen. Linke Medien fabrizierten daraus die Nachricht, daß ein griechischer Polizist den Koran zerrissen habe – die Mär verbreitete sich blitzschnell.

Photo: Copyright © Kabouris-PRISMA 2009
Während dann am Nachmittag des 22. Mai Hunderte Muslime – angestiftet von „Antifa“-Organisationen – lautstark durch Athen marschierten, wurde im Radio gemeldet, daß es doch nicht ein Koran war, der bei der Kontrolle zu Boden fiel. Der Protest verwandelte sich daraufhin zu einer Demonstration, die eine „Moschee in Athen“ forderte. Dummerweise verloren die linksextremen Organisatoren die Kontrolle und die Muslime griffen die Polizei mit Steinen und Latten an. Diese mußte sich nach Befehlen von „oben“ tatenlos zurückziehen. Autos, Motorräder, Bushaltestellen, Ampeln und Geschäfte wurden zerstört und geplündert. Etwa 40 Ausländer wurden verhaftet. Die Randale setzten sich im Umkreis des Stadtzentrums fort. In der Nacht auf Samstag wurde im Stadtteil Agios Panteleimon eine in einem Wohnhaus illegal betriebene Moschee in Brand gesetzt. Seither finden dort fast jede Nacht Straßenschlachten zwischen Muslimen und Griechen statt – eine Entwicklung, die absehbar war.
Illegale Asiaten und Afrikaner sowie Rauschgiftsüchtige
Hinter dem alten Rathaus von Athen, direkt in der Stadtmitte, ist der Geruch von Harn und Fäulnis ist nicht mehr zu ertragen. Illegale Asiaten und Afrikaner sowie Rauschgiftsüchtige hausen dort, in der Nacht gesellen sich illegale Prostituierten aus Afrika dazu. Im seit zehn Jahren leerstehenden Landgericht haben etwa 500 Zuwanderer aus asiatischen Ländern seit ein paar Monaten zu ihrer Unterkunft gemacht. Es wird geschätzt (offizielle Zahlen werden nicht veröffentlicht), daß im einstigen Auswanderungsland Griechenland derzeit um die 1,5 Millionen Einwanderer leben – bei elf Millionen Einwohnern. Die Hälfte der Zuwanderer hat keine Aufenthaltserlaubnis, fast alle haben irgendwann die Grenzen ohne Genehmigung übertreten. Neben Albanern sind es vor allem Muslime aus Asien und Afrika.
Der Warnschuß eines Polizisten, der im Dezember einen 15jährigen Schüler ums Leben brachte, war nur der willkommene Anlaß, um der linken Gewalt und dem Verbrechen freie Bahn zu schaffen. Unruhen, Randale und Plünderungen sowie Raub und Mord gehören längst zum Athener Alltag. Bei den Straßenschlachten zwischen Autonomen und der Polizei sind letztere machtlos, sie dürfen nicht einmal den Knüppel benutzen – „Deeskalation“ nach Berliner Vorbild ist das Motto von Innenminister Prokopis Pavlopoulos. An den Hochschulen genießen Gewalttäter „akademisches Asyl“. Die linksextreme Szene nutzt die Internetausrüstung und die Räume der Technischen Hochschule „Metsovion Polytechnion“ um Anschläge und „Enteignungen“ zu koordinieren und die Jugend zum Kampf gegen den Rechtsstaat aufzuhetzen.
Die linksautonome Internetseite Indymedia.org wird kostenlos auf dem Server des Polytechnion betrieben. Was im Ausland als „sozialer Protest“ dargestellt wird, ist meistens in Wahrheit von dort gesteuerter gewalttätiger Linksextremismus. Die illegalen Einwanderer paßten den Linksextremisten ins Konzept, doch sie sind gefährlicher als der manipulierte Schüler-Mob. Das zeigte sich bei der Moslem-Demo, als die linksextremen Agitatoren vergeblich versuchten, die wütenden Zuwanderer zurückzuhalten. Zum politischen Sprachrohr der Unruhestifter und Zuwanderer scheint sich die aus linken und grünen Splittergruppen gebildete Koalition der Radikalen Linken (Syriza) aufschwingen zu wollen, die bei den Wahlen 2007 fünf Prozent und 14 Sitze im Parlament erringen konnte. Der Syriza wird von den anderen Parteien – einschließlich der Kommunisten (KKE) – vorgeworfen, daß sie die Dezember-Unruhen mit angestiftet habe. Die Antwort der vermeintlich konservativen Regierung unter Kostas Karamanlis (Nea Dimokratia/ND) heißt „Legalisierung“ aller illegalen Ausländer, die Griechenland bis jetzt besiedelt haben. Die Grenzen werden weiterhin kaum bewacht, Illegale werden weder festgenommen noch repatriiert.
Angesichts der Tatsache daß der 8. Juni ein Feiertag ist, dürfte die Europawahl nicht zum Tag de Abrechnung mit der Politik, sondern zum Tag der Stimmenthaltung werden. Obwohl die Griechen gerne wählen, die Wut über die alltägliche Randale und diverse Skandale ist riesig. Dank der Unfähigkeit der „rechten“ Karamanlis-Regierung bewegt sich die Gesellschaft wieder nach links zur sozialistischen Pasok. Die rechts-patriotische Alternative in Gestalt der Orthodoxen Volkszusammenkunft (Laos) scheint die Situation nur widerwillig auszunutzen zu wollen. Ihr Gründer und Chef, der TV-Journalist Georgios Karatzaferis, träumt von einer Koalitionsregierung mit Karamanlis’ ND – der Partei, die ihn vor neun Jahren ausschloß. Das Überleben der griechischen Nation interessiert scheinbar niemanden mehr.
Δημοσιεύθηκε στην γερμανική εφημερίδα «Junge Freiheit» .
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